Zahnarztpraxis Ernestine Fink im Gaswerk Halle Dölau
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Implantatologie    - Einbringen einer künstlichen Zahnwurzel

Durch verschiedene Einflussfaktoren können einzelne oder mehrere Zähne verloren gehen.  Das bisher vorhandene Gleichgewicht gerät ins Schwanken, Zähne wachsen aufeinander zu und kippen in die vorhandenen Lücken. Es kommt zu Störkontakten und einer Verschiebung der Bisslage bzw. – Dynamik.
Um diesem Prozess entgegen zu wirken, sollte frühzeitig eingegriffen werden. 

Mit Hilfe eines kleinen chirurgischen Eingriffs können Implantate als künstliche Zahnwurzel fest in den Knochen inseriert und nach erfolgreicher Einheilung, die verloren gegangenen Zähne zahntechnisch wieder ersetzt werden.

Vorteile eines Implantats

Zahnärztliche Implantate stellen bei gegebener Indikation die bestmögliche Versorgung eines verloren gegangenen Zahns dar. Der Vorteil im Gegensatz zu einer Brücken- oder Prothesenversorgung liegt hierbei in einem Erhalt des betroffenen Knochensegments. Anders als bei der oben genannten Versorgung, bildet sich der vorhandene Knochen nicht atrophisch zurück, sondern er bleibt erhalten. Dies ist auf eine nach wie vor physiologische Kraftübertragung zurückzuführen, wodurch weiterer pathologischer Knochenschwund vermieden wird.

Des Weiteren müssen im Falle einer Brückenversorgung eventuell gesunde Nachbarzähne beschliffen werden, das unbedingt vermieden werden sollte.

Fehlen mehrere Zähne, so lassen sich mittels Implantate zusätzliche Ankermöglichkeiten schaffen, die eine festsitzende Versorgung ggf. wieder möglich machen. So wird die Notwendigkeit eines herausnehmbaren Zahnersatzes hinausgezögert.

Fehlen sämtliche Zähne wird eine klassische Vollprothese eingesetzt, deren Halt jedoch gerade im Unterkiefer durch die gegebenen anatomischen Begebenheiten erheblich eingeschränkt ist. Hier ist im Gegensatz zum Oberkiefer nahezu keine Saugwirkung zu erreichen, hinzukommen störende Bewegungen von Zungen- und Wangenmuskulatur.
Durch den Einsatz dentaler Implantate kann hier hervorragend Abhilfe geschaffen werden. Meistens genügen 4 strategisch platzierte Implantate um eine festen Halt zu erzielen.

Wie werden Implantate eingesetzt?

Implantate bestehen auch heute in den meisten Fällen nach wie vor aus dem Werkstoff Titan. Dieser bioverträgliche Werkstoff hat sich in den vergangenen Jahren in zahlreichen Einsatzgebieten der Medizintechnik vollends bewährt, ohne allergische Reaktionen oder Abstoßungsreaktionen hervorzurufen.

Nach erfolgter Planung und Vorbehandlung incl. bildgebender Diagnostik, erfolgt am Tag der eigentlichen Implantation der chirurgische Eingriff unter lokaler Anästhesie. Der Knochenbezirk wird vorbereitet und das Implantatbett mit speziellen Bohrern angelegt, nun wird das Implantat ohne große Krafteinwirkung im Kieferknochen verschraubt und die Wunde anschließend dicht vernäht. Das Implantat heilt in den darauffolgenden 3-6 Monaten ein.

Nach dieser Einheilungsphase kann die prothetische Versorgung erfolgen.

Welche Voraussetzungen spielen bei Implantaten eine Rolle?

Vor einer Implantation müssen zahlreiche Faktoren Berücksichtigung finden. Es spielen sowohl allgemeinmedizinische Risiken, aber auch die patientengegebenen örtlichen Voraussetzungen, wie Knochenangebot, -struktur aber auch äußere Einflussfaktoren eine wichtige Rolle.

Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis ausführlich in einem ersten Gespräch über alle Risiken und Erfolgsaussichten einer möglichen Implantation und planen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

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