Zahnarztpraxis Ernestine Fink im Gaswerk Halle Dölau
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Füllungstherapie – die klassische Kariesbehandlung

Karies ist ein bakterieller Vorgang der mit Hilfe von Plaque, d.h. Zahnbelag zu einem Auflösen der Zahnhartsubstanz führt. Eine durch diesen Vorgang entstandene Kavität kann nur durch verschiedene Arten der Füllungstherapie wieder restauriert werden.

Komposit-Füllungen

Ein Komposit stellt eine Komposition aus einem Kunststoff und keramischen Füllstoffen dar.
In unserer Praxis finden dabei moderneste, hochwertige Komposite in verschieden Farb- und Transparenzstufen ihre Anwendung. So lässt sich die natürliche Farbschichtung und Farbtiefe eines Zahnes optimal wiederherstellen, so naturgetreu wie möglich, dass die Füllung sogar bei näherer Betrachtung kaum noch zu von dem restlichen Zahn zu unterscheiden ist.
Aufgrund ihren positiven mechanischen Eigenschaften sind Komposit-Füllungen abriebfest und lange haltbar.

Komposit-Füllungen können demnach in nahezu allen Indikationsbereichen Anwendung finden, von der Zahnhals-Füllung bis zum Seitenzahnbereich. Lediglich bei größeren Substanzverlusten ist es ratsam, ein Inlay, eine Teilkrone oder eine Krone zur zusätzlichen Stabilisierung einzusetzen.

Warum werden Komposit-Füllungen in mehreren Schichten modelliert?

Bei der Aushärtung neigen Komposite zu einer Schrumpfung, verbunden mit einer Randspaltbildung zwischen Zahn und Füllung. In solchen Spalten kann es dann zu einer erneuten Bildung von Karies, einer sogenannten „Sekundär- Karies“ kommen.
Dies lässt sich durch die Anwendung der Mehrschicht- Technik verhindern.

Dabei wird das Material in kleinen Portionen in die Kavität eingebracht und jede Schicht einzeln ausgehärtet. Zum einen wird die Schrumpfung so auf ein Minimum reduziert und eine naturgetreue Schichtung ist möglich, zum anderen finden spezielle, an diese Technologie exakt angepasste, Kleber (Bonding) ihre Anwendung.

Die maximale Haltbarkeit kann jedoch nur durch die regelmäßige und korrekte Reinigung zuhause und professionell in unserer Praxis gewährleistet werden!

Warum entstehen private Zusatzkosten?

Zusatzkosten entstehen dann, wenn eine Füllung aufwändiger als der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse ist. Gesetzliche Krankenkassen tragen im sichtbaren Frontzahngebiet die Kosten für eine einfache zahnfarbene Füllung und im Seitenzahngebiet die Kosten für eine Amalgam-Füllung.

Komposit-Füllungen im Frontzahngebiet, die mittels Schichtechnik, sowie optimal farblich angepasst modelliert werden, aber auch Komposit- Füllungen im Seitenzahngebiet werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Kosten, die anteilig für eine Amalgam- Füllung anfallen, werden von der Gesamtrechnung abgezogen. Der Patient trägt lediglich die Mehrkosten, die durch höhere Materialkosten und größeren Zeitaufwand bei korrekter Verarbeitung entstehen.

Twinky- Star – farbige Kompomer-Füllungen für Kinder

Für unsere kleinen Patienten nutzen wir ein tolles, knallig-buntes Füllungsmaterial.
Es handelt sich hierbei um „Twinky-Star“, ein Kompomer, eine Komposition aus Komposit und Glasionomerzement.
Dieses ist sehr gut verträglich, aber nicht so empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, wenn die kleinen Mäuse doch einmal nicht so gut mitmachen.
„Twinky-Star“ kommt in tollen Farben daher, von limettengrün, über blau und pink, bis hin zu brombeer mit Glitzereffekt. Da bleiben kaum Wünsche offen.
Mit dem einmal geweckten Interesse steigt auch die Motivation zur aktiven Mitarbeit der kleinen Patienten.
Meist erleichtert die Vorfreude auf eine neue Farbe aus der Palette sogar den nächsten Zahnarztbesuch.

Viele Kinder entdecken so mit Spaß die Freude an der eigenen Zahnpflege, damit diese
Füllungen dann auch lange halten.

Wenn der Defekt doch einmal zu groß ist? – Inlay oder Teilkrone?

Bei Inlays oder Teilkronen handelt es sich um laborgefertigte Einlagefüllungen, die anschließend fest mit dem Zahn verklebt werden. Diese werden mit einer hohen Präzision und aufwändigen Arbeitsschritten individuell für jeden Patienten hergestellt und weisen daher eine exakte Passung auf.

Je nach Patientenwunsch können sie aus Gold oder Keramik gefertigt werden.

Einlagefüllungen aus Gold

Diese Art ist, wie der Name schon beschreibt, goldfarben.
Die positiven Eigenschaften des Materialwerkstoffes Gold sind aber nach wie vor unumstritten. Es handelt sich hierbei um einen der biokompatibelsten, am besten verträglichen, stabilen und langjährig bewährten Werkstoffe, der für die Einlagefüllung im Seitenzahn verwandt werden kann.
Die Abnutzung ist der, der eigenen Zähne am ähnlichsten, sodass er gerade für „knirschende Patienten“ optimal ist.

Aber nicht jeder Patient, möchte, dass seine Füllungen sichtbar sind. In derartigen Fällen ist Keramik das Material der Wahl.

Einlagefüllung aus Keramik

Diese exakt an die eigene Zahnfarbe angepassten Einlagefüllungen werden ebenfalls laborgefertigt und können in nahezu allen Indikationsgebieten eingesetzt werden.
Sie verschmelzen optisch mit dem Zahn und sind selbst für den Zahnarzt nach deren Einsatz schwer zu erkennen. Selbst nach Jahren sind sie in ihrer Farbe stabil, sie verfärben sich nicht. Als weitere positive Eigenschaften besitzen sie eine schlechte Wärmleitfähigkeit, schützen so den Zahnnerv vor äußeren Einflüssen, und führen durch eine mangelnde elektrische Leitfähigkeit zu keinerlei Geschmacksveränderungen.

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